Leipziger Buchmesse Geographie

Während auf der Frankfurter Buchmesse, seit 1986 jedes Jahr je ein Gastland oder eine Gastregion einen Schwerpunkt setzt, liegt in Leipzig, bei der zweitgrößten deutschen Buchmesse, ein allgemeiner Schwerpunkt auf der Präsentation mittel-, ost- und südosteuropäischer Literatur.

Dies wird mit der Position Leipzigs, als „Drehscheibe zwischen Ost und West und Treffpunkt verschiedener Kulturen und Literaturen„ und „vor dem Hintergrund eines zusammenwachsenden Europas“ begründet.

So werden in Leipzig über thematische Bezüge Programmschwerpunkte auf Länder oder Regionen gelegt. Die, durch Länder oder anderweitige geographische Entitäten genutzten Stände sind gemeinsam in einer der Hallen des Messegeländes untergebracht.

Ihre Anordnung zueinander ließt sich wie eine geographische Fiktion, in der politische Entitäten neu in Beziehung gesetzt werden.

Benachbarte Staaten:

Lettischer und Aserbaidschanischer Stand – Querverweis auf die kulturelle Beziehung zwischen Orient und Okzident

Chinesischer Stand neben dem Stand des US-Konsulates, gegenüber dem Chilenischen Stand

Leerer Kosovarischer Stand neben dem Stand “Arabischer Frühling”

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